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Was Google Ads wirklich kostet

Grundlagen · 4 Minuten

Google verkauft Klicks in einer Auktion. Was ein Klick kostet, hängt davon ab, wie viele Anbieter auf dasselbe Suchwort bieten, und das reicht je nach Branche von Centbeträgen bis zu zweistelligen Eurobeträgen pro Klick. Eine pauschale Zahl wäre gelogen. Die Größenordnung fürs eigene Feld zeigt der Google Keyword Planner kostenlos.

Gesteuert wird über ein Tagesbudget. Zur Einordnung: Ein E-Commerce-Konto, das wir betreuen, läuft mit 260 Euro Tagesbudget allein für Deutschland, plus separaten Kampagnen für Österreich und die Schweiz. Das ist kein Einstiegswert, sondern ein gewachsenes Konto. Sinnvoll anfangen kann man deutlich darunter, solange die Erwartung dazu passt.

Der Kostenblock, über den niemand redet

Das teuerste an Google Ads ist selten das Budget. Es ist Budget, das auf eine Strecke trifft, die nicht funktioniert. Anzeigen, die auf eine überladene Startseite zeigen. Ein Tracking, das halb kaputt ist, sodass niemand weiß, welche Kampagne verkauft und welche nur klickt. Anzeigentexte, die seit drei Jahren niemand angefasst hat. In dieser Lage ist jeder Euro Budget ein Euro Lehrgeld.

Merksatz: Erst die Strecke, dann der Verkehr. Wer das Tracking und die Landingpage nicht im Griff hat, kauft mit jedem Klick eine Blackbox.

Ab wann sich Betreuung lohnt

Grob gesagt: sobald das Monatsbudget die Kosten der Betreuung spürbar übersteigt und das Konto wichtig genug ist, dass Fehlentscheidungen wehtun. Darunter ist ein sauberes Setup mit Einarbeitung oft die ehrlichere Empfehlung als ein Dauermandat. Genau solche Reihenfolge-Fragen klären wir im Erstgespräch, mit Blick in dein echtes Konto statt in eine Folienvorlage.

Das Erstgespräch

Am eigenen Fall ist es konkreter.

30 Minuten, dein Marketing auf dem Tisch, eine ehrliche Einschätzung. Keine Folien, kein Pitch.